Welche Haushaltsgeräte sind die größten Stromfresser?
Hoher Stromverbrauch und dadurch explodierende Kosten – das nervt richtig. Damit deine nächste Rechnung nicht zum Schockmoment wird, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Welche Geräte schlucken eigentlich am meisten Energie? Wenn du die größten Stromfresser kennst, kannst du sie ersetzen, smarter nutzen oder ganz abschalten. Klingt nach Mini-Schritten, bringt aber auf Dauer richtig Geld aufs Familienkonto.
Coole Giganten: Kühlschrank und Gefrierschrank
Sie laufen 24/7 – klar, dass hier ordentlich Kilowattstunden fließen. Altgeräte mit schlechter Effizienzklasse ziehen oft doppelt so viel Strom wie moderne Modelle. Das solltest du tun: Dichtungen prüfen, auf 7 °C im Kühlschrank und –18 °C im Gefrierteil stellen und das Gerät regelmäßig abtauen. Dein Bonus: Mehr Platz im Gefrierteil durch weniger Eis und das Essen bleibt länger frisch.
Wärme-Wunder: Wäschetrockner
Der Trockner pustet heiße Luft und damit viel Energie in den Raum. Schon gewusst - ein A+++-Gerät spart bis zu 50 % gegenüber einem zehn Jahre alten. Noch sparsamer ist, eine Leine zu spannen oder einen Wäscheständer aufzustellen, wenn Platz dafür da ist. Bist du auf den Wäschetrockner angewiesen, nutze den Eco-Modus und mach die Trommel immer voll.
Sauberstromer: Waschmaschine und Geschirrspüler
Heizung + Motor = Stromhunger. Auf Waschmaschine und Geschirrspüler möchte niemand mehr verzichten, aber die Geräte smarter nutzen ist eine Idee. Das 30-Grad-Programm reicht für Alltagswäsche, der Eco-Spülgang beim Geschirr braucht weniger Wasser und Energie. Laufen die Maschinen nur, wenn sie voll sind, sparst du pro Jahr locker eine zweistellige Euro-Summe.
Heiße Sache: Herd und Backofen
Beim Kochen ist es sinnvoll, die Restwärme des abgeschalteten Kochfelds zu nutzen, und den Deckel auf den Topf zu setzen, damit keine Wärme verlorengeht. Sicher weißt du auch, dass langes Vorheizen des Backofens Strom frisst. Außerdem ist es meist unnötig. Am besten wählst du Umluft, um dir und deiner Familie eine krosse Pizza oder einen leckeren Kuchen zu backen.
Entertainment-Ecke: Fernseher, Konsole und Co.
Großbildschirme in 4K ziehen leider mehr Saft als frühere Fernseh-Modelle. Der größte Stromfresser in diesem Bereich ist allerdings der Standby-Modus deiner Geräte. Heimlich, still und leise summieren sich hier die Kilowattstunden. Besser ist es, abschaltbare Steckdosenleisten einzusetzen und allgemein die Helligkeit runterzudrehen, um Strom zu sparen.
Unsichtbarer Dauerläufer: Router und Smart-Home-Geräte
Sie sind klein, aber ständig online. Wir empfehlen dir, die Nachtabschaltung im Router-Menü zu aktivieren und smarte Lampen konsequent zu gruppieren, damit sie nicht einzeln im Netz hängen. Außerdem solltest du bereits vor der Anschaffung überlegen, welche Smart-Home-Geräte du im Alltag wirklich brauchst, denn einige sind dauerhaft im Netzwerk aktiv.
FAQ
Wie finde ich meinen persönlichen Stromfresser Nummer 1?
Dafür solltest du dir ein Strommessgerät ausleihen, es zwischen die Steckdose und das von dir verdächtigte Gerät stecken und eine Woche messen. Die Verbrauchsanzeige verrät dir den Negativ-Rekordhalter.
Lohnt sich der Austausch alter Geräte wirklich?
Ja. Wenn dein Kühlschrank vor 2010 gebaut wurde, spart ein neues A-Gerät oft über 100 Euro Strom pro Jahr. In spätestens fünf Jahren hast du den Kaufpreis wieder rein.
Sind Eco-Programme nicht viel länger?
Stimmt, sie dauern länger, verbrauchen aber weniger Energie, weil sie mit niedrigerer Temperatur arbeiten. Zeit kostet nichts, wenn du auf das saubere Geschirr oder deine frische Kleidung warten kannst, Strom schon.
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